Freizeitbad: Reparaturarbeiten an den Attraktionen schreiten voran
[Donnerstag - 16.04.2026]
Immer wieder sind umfangreiche Reparatur- und Wartungsarbeiten im Freizeitbad Störtebeker erforderlich, um den sicheren und zuverlässigen Betrieb der technischen Anlagen zu gewährleisten. Dies betrifft auch die Attraktionen im Hallenbad – Strömungskanal, Geysire und Massagedüsen –, die gemeinsam mit der Chlorungs- und Wasseraufbereitungsanlage über einen zentralen Druckluft-Kompressor gesteuert werden.
Aufgrund dieser technischen Zusammenhänge können größere Maßnahmen nicht im laufenden Badebetrieb durchgeführt werden. Im Zuge der turnusmäßigen Revisionsarbeiten, für die das Bad Ende November bis Anfang Dezember für rund drei Wochen geschlossen war, hat eine Fachfirma umfangreiche Arbeiten begonnen. Insgesamt wurden 61 neue Stellantriebe installiert, die für die Funktion der Attraktionen sowie der Wasseraufbereitung von zentraler Bedeutung sind.
Die Nacharbeiten an der Anlage wurden Ende März abgeschlossen. Dabei wurden jedoch weitere technische Mängel festgestellt, die aktuell in enger Zusammenarbeit mit der Fachfirma behoben werden. Parallel dazu wird derzeit die Dichtigkeit der Druckluftzuleitungen aller 61 Stellantriebe überprüft. Diese Arbeiten erfolgen durch das qualifizierte Fachpersonal des Freizeitbads im laufenden Betrieb und haben bereits begonnen. Das Bad bleibt geöffnet und alle Becken können uneingeschränkt genutzt werden.
Die Reparaturarbeiten sind zu rund 75 Prozent abgeschlossen. Das Team des Freizeitbads arbeitet mit großem Engagement daran, die Anlagen Schritt für Schritt wieder vollständig funktionsfähig zu machen. So besteht die berechtigte Hoffnung, dass – sofern keine unvorhergesehenen Schwierigkeiten auftreten – die Attraktionen zur Sommersaison 2026 wieder in Betrieb genommen werden können.
Die Stadt Nordenham hebt in diesem Zusammenhang die hohe Bedeutung ihrer beiden Schwimmbäder für die nördliche Wesermarsch hervor. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für Freizeit, Sport und Gesundheit und sind ein wesentlicher Bestandteil der kommunalen Sportinfrastruktur. Gleichzeitig wird deutlich, dass der Betrieb und die Instandhaltung der beiden Einrichtungen mit großem technischen, personellen und finanziellen Aufwand verbunden sind.
Die Einrichtungen werden jährlich in erheblichem Umfang durch die Stadt bezuschusst. Die moderaten Eintrittspreise sowie die Einnahmen der sonstigen Nutzer reichen bei weitem nicht aus, um die laufenden Betriebskosten für Personal, Energie und Wartung zu decken. Es handelt sich dabei um eine freiwillige Leistung der Stadt, um ein attraktives Freizeit- und Gesundheitsangebot für die Bevölkerung sicherzustellen. Denn eines ist klar: Ohne Schwimmbäder gibt es keine Schwimmkurse, kein Schulschwimmen, kein Vereinsschwimmen, keine Trainingsmöglichkeiten für Rettungsschwimmer und kein öffentliches Freizeitbaden.
