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Ausbau E Ladesaeulen 2 600x450Elektromobilität: Ausbau des Ladenetzes in Nordenham geht voran

[Mittwoch - 04.03.2026]

Die Stadt Nordenham baut das öffentliche Ladenetz für Elektrofahrzeuge weiter aus. Auf dem Jahnplatz werden vier neue Ladesäulen mit insgesamt acht Ladepunkten errichtet, die jeweils eine Ladeleistung von 50 kW bieten. Die Installation dieser Ladeinfrastruktur hat in der letzten Woche begonnen. Wann die Ladesäulen voraussichtlich in Betrieb gehen, lässt sich derzeit noch nicht genau bestimmen, da sie erst ans Stromnetz angeschlossen werden können, sobald die entsprechenden Zähler installiert sind.

Die bisherige 22‑kW-Ladestation in der Nähe der Lloystraße bleibt zunächst in Betrieb. Sobald die neuen Ladesäulen kurz vor der Inbetriebnahme stehen oder bereits in Betrieb genommen wurden, wird die alte Station zurückgebaut.

Neben dem Jahnplatz entstehen in den kommenden Wochen weitere Ladepunkte an wichtigen Standorten im Stadtgebiet, darunter am Fähranleger Blexen, am Marktplatz Einswarden, am Sportplatz Esenshamm, am Weserstrand / Weserterrassen, am Bahnhof / Theater Fatale, am Freizeitbad Störtebeker sowie am Rathausparkplatz. Auch diese Ladepunkte werden Schritt für Schritt ans Netz gehen.

Die Stadt Nordenham nutzt ein Ladeinfrastrukturkonzept als Grundlage für den systematischen Ausbau der Ladeinfrastruktur. Dieses Konzept enthält eine Übersicht möglicher Standorte für öffentliche Ladestationen und bildet die Orientierung für den Ausbau des Ladenetzes bis 2030. Nordenham ist eine von acht Modellkommunen in Niedersachsen, die gemeinsam mit dem Land ein solches Konzept entwickelt haben.

„In Nordenham wollen wir die Energiewende ganz konkret vor Ort voranbringen. Mit diesem Konzept schaffen wir die Grundlage dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger sowie unsere Unternehmen leichter auf klimafreundliche Mobilität umsteigen können", betont Bürgermeister Nils Siemen.

Die Umsetzung erfolgt schrittweise: Öffentliche Standorte werden ausgeschrieben, die genauen Mikrostandorte – also beispielsweise die konkrete Parkbucht für jede Säule – werden festgelegt, und auch private Flächen mit Ladestationen, etwa bei einigen Verbrauchermärkten in Nordenham, werden in die Gesamtstrategie einbezogen. So entsteht ein ausgewogenes, nutzerfreundliches Netz, das den Bedarf der Bürgerinnen und Bürger abdeckt und gleichzeitig neue Entwicklungen sinnvoll ergänzt. Weitere Ausschreibungen werden bedarfsorientiert erfolgen, sodass die Ladeinfrastruktur flexibel mit dem wachsenden Bedarf der Elektromobilität in der Stadt mitwächst.

Ausbau E Ladesaeulen 1 600 450Die Finanzierung der neuen Ladeinfrastruktur erfolgt durch private Investoren. Diese tragen die Kosten für den Aufbau der Ladesäulen und refinanzieren sich über die Nutzung durch die Kunden. Für den städtischen Haushalt entstehen dadurch keine Kosten.

„Mit diesem Ausbau unterstreicht die Stadt Nordenham ihr Ziel, die Verkehrswende aktiv in Richtung CO2-Neutralität zu gestalten. Die Kombination aus öffentlich und privat betriebenen Ladepunkten schafft eine flexible und bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur, die die Mobilitätswende bis 2030 maßgeblich unterstützt“, resümiert Energie- und Technologiemanager Renko Schick.

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