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Stadt Nordenham

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Unsichtbare Sehenswürdigkeiten

Untergegangene Dörfer, der Blanke Hans und anderes Verborgenes können Sie hier sehen.

In der Weite der Marsch zwischen Wiesen, Watt und Prielen verbergen sich geheimnisvolle Orte, Mythen und Spuren vergangener Ereignisse, die sich dem Besucher nicht auf den ersten Blick offenbaren. Der Lauf der Zeit und die Kräfte der Natur haben vieles Sehenswerte zerstört oder verdeckt. Um diese verschollenen Kulturgüter zu erschließen und die landschaftliche Identität zu erhöhen, werden an mehreren Orten der Wesermarsch die ,,Unsichtbaren Sehenswürdigkeiten" sichtbar gemacht.

Die Künstlerinnen Bärbel Deharde und Ute Extra gestalten seit 2006 einen Kulturpfad der besonderen Art: Mittels akustischer Skulpturen werden Sichträume und Hörwelten geschaffen, in denen der Besucher den vergangenen Ereignissen und vergessenen Orten nachspüren und Unsichtbares für sich entdecken kann.

JedutenhuegelInstallation „Jedutenhügel“,
Standort: Nordenham-Volkers

Am Rande des Dorfes „Volkers“ befindet sich ein etwa 5,20 Meter hoher und allein stehender Hügel mit kleiner Grundfläche und steiler Böschung. Über seine Entstehung und die Bedeutung auch weiterer in der Wesermarsch vorhandener Jedutenhügel stehen heute im Wesentlichen drei Theorien zur Diskussion:

  • Waren es Richthügel, auf denen früher Richtsprüche ausgerufen wurden?
  • Dienten diese Hügel kultischen Handlungen?
  • Waren es Standorte für Seezeichen, Warn- oder Signalfeuer?

Die Interpretation dieser rätselhaften Bedeutung steht im Mittelpunkt der künstlerischen Darstellung an diesem Ort. Der Besucher wird ausgehend von einer Startsäule über drei Edelstahlstelen im Abstand von jeweils 25 Metern akustisch und optisch zu einer Edelstahlfigur geleitet, die vor dem Jedutenhügel platziert ist. Optisch leiten ihn LED-Lichtspiele und akustisch wird jede Säule eine Klangcollage zur Bedeutung der Jedutenhügel präsentieren. Die Skulptur (drei Meter hoch) selbst wird die drei Bedeutungsmöglichkeiten mit LED-Lichttechnik und parallel geschalteter Musik darbieten. Die Musik lädt ein, sich in Ruhe vor Ort über das Gehörte eigene Gedanken zu machen.

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Flyer: Unsichtbare Sehenswürdigkeiten

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