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Stadt Nordenham

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... bürgernah und kompetent

Regionalkonferenz zum Thema Fachkräfte

Betriebe, Arbeitsagentur, Gewerkschaften, Kammern und Bildungsträger suchen gemeinsam nach Lösungen

In Nordenham und in der Wesermarsch können schon heute viele Betriebe nur schwerlich ihren Bedarf an Arbeits- und Fachkräften decken. In den nächsten Jahren werden zudem zahlreiche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus den Babyboomer-Jahrgängen altersbedingt ausscheiden.. Die Wirtschaftsförderung der Stadt hat in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises jetzt bei einer Regionalkonferenz alle wichtigen Akteure an einen Tisch geholt, um gemeinsam Maßnahmen zur Fachkräftegewinnung zu entwickeln.

Rund 60 Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen aus Industrie, Handel, Dienstleitung und Handwerk, Bildungsträgern, Schulen, Kammern, Verbänden, Agentur für Arbeit Gewerkschaften und Ratsmitglieder nahmen an der Konferenz teil. Bürgermeister Nils Siemen bedankte sich in seiner Begrüßungsansprache bei allen Gästen für die rege Teilnahme und betonte wie wichtig es ist, dass bei diesem Thema alle Akteure an einem Strang ziehen: „Wir können die Herausforderung des Fachkräftemangels nur gemeinsam lösen“, so das Stadtoberhaupt.

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Zu Beginn der Veranstaltung stellten Referentinnen und Referenten in spannenden Impulsvorträgen die Potenziale der Region sowie Beispiele und Projekte zur Fachkräftesicherung und -gewinnung vor. Den Auftakt übernahm Thilo Ramms von regecon - Gesellschaft für regionalwirtschaftliche Forschung und Beratung mbH zum Thema: „Wo steht Nordenham, wo steht der Landkreis? Schwächen, Stärken und Entwicklungspotenziale“. Im zweiten Vortrag stellte Jens Stagnet von der Wachstumsregion Ems-Achse vor, wie dort seit 15 Jahren erfolgreich Arbeits- und Fachkräfte gefunden und an die Region gebunden werden. Frank Schnieder von der JadeBay und Prof. Lutz Stührenberg von der Wirtschaftsförderung Wesermarsch erörterten anschließend, was in unserer Region bereits an Fachkräftebündnissen und Markenbildungsprozessen angestoßen wurde. Stephanie Seyfarth vertrat als Geschäftsführerin der Handwerkskammer Oldenburg die Stimme des Handwerks und des Mittelstandes in der Wesermarsch, die auf diesem Kongress nicht fehlen sollte. „Wir sind die Wirtschaftsmacht von nebenan“, betonte Seyfarth. „Wenn es keine Handwerker mehr gibt, dann können auch für die Fachkräfte aus der Industrie keine Häuser mehr gebaut, keine Autos repariert und keine Haare mehr geschnitten werden“, brachte sie die Ernsthaftigkeit der Lage sehr plakativ auf den Punkt.

Stephanie Seyfarth leitete auch im Anschluss an ihren Vortrag gemeinsam mit ihrer Kollegin Susann Ruppert einen der Thementische, der sich mit der Frage beschäftigte wie man Handwerk und Mittelstand unterstützen kann. Weitere Diskussionsrunden, an denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Ideen zur Gewinnung von Fachkräften entwickelten, gab es zum Thema „Übergang Schule und Betrieb“, unter der Moderation von den Berufsberatern Kay Schiwy und Uwe Jeske (Agentur für Arbeit) zum Bereich „Qualifizierung und Anwerbung in- und ausländischer Fachkräfte“, unter der Leitung von Leitung: Dr. Claudia Schütze und Anke Renken (KVHS Wesermarsch) und zum „Standortmarketing“, unter Moderation von Bürgermeister Nils Siemen und Jens Stagnet (Ems-Achse). Insbesondere in diesem Bereich ging es darum, was die Vorteile unserer Stadt und der Region sind und wie sich Nordenham und die Wesermarsch als attraktiver, familienfreundlicher, moderner und innovativer Standort zum hier Leben und Arbeiten herausstellen und vermarkten lässt.

Am Ende der über vierstündigen Konferenz waren die Stellwände an den Thementische voller Ideen und Schlagworte. „Unser Ziel ist es, zunächst die wichtigsten Maßnahmen in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Wesermarsch und der Jadebay umzusetzen. Erfreulicherweise haben sich viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung bereit erklärt, dabei mitzuwirken“, resümierte der städtische Wirtschaftsförderer Jürgen B. Mayer. Bürgermeister Nils Siemen bedanke sich abschließend noch bei allen Mitwirkenden für ihre engagierte Arbeit und bei der Firma Steelwind für die Nutzung der Räumlichkeiten mit dem herrlichen Blick auf die Weser.

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