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„Wirtschaft im Gespräch“ zu Gast bei der Fa. Nietiedt in Nordenham-Havendorf

wig nietiedt 01 450Die Nietiedt Gerüstbau GmbH ist eine erfolgreiche Tochtergesellschaft der Nietiedt Firmengruppe, die im vergangenen Jahr ihr 80-jähriges Betriebsjubiläum feierte. Ursprünglich in der Vorkriegszeit als kleiner Malerbetrieb in Wilhelmshaven gegründet, wird die Unternehmensgruppe heute in der dritten Generation geführt.

Die Nietiedt Niederlassung „Unterweser“ ist im Gewerbegebiet „Am Wesertunnel“ in Nordenham-Havendorf seit 01.01.2013 ansässig, wo sich die rund 30 Teilnehmer des Nordenhamer Wirtschaftstreffs „Wirtschaft im Gespräch“ trafen. Ihre 45 Mitarbeiter arbeiten von hier für Kunden in der gesamten Wesermarsch sowie im Großraum Bremen/Bremerhaven. Vor rund einem Jahr erweiterte die Nietiedt-Niederlassung ihre Betriebsfläche in einem zweiten Bauabschnitt um weitere 4.000 m2 auf rund 9.500 m2. Für die Nordenhamer Niederlassung wird in 2019 ein Umsatz von knapp 10 Mio. Euro erwartet, der geschäftsführende Gesellschafter Tom Nietiedt bewertet den Betriebsstandort „auch aufgrund der Perspektive Küstenautobahn als hervorragend“.

wig nietiedt 02 450Tom Nietiedt stellte im Rahmen einer Präsentation die Entwicklung sowie die Geschäftsbereiche der Firmengruppe vor. Neben der Nietiedt Gerüstbau GmbH, mit Leistungen im Gerüst- und Spezialgerüstbau, gehört die Nietiedt GmbH mit der Oberflächentechnik, den Malerbetrieben sowie der Dämm- und Putztechnik zu der bundesweit im Bau-, Ausbau- und Sanierungshandwerk agierenden Unternehmensgruppe. Insgesamt beschäftigt die Firmengruppe an 12 Standorten ca. 610 eigene Mitarbeiter, ihre Kunden kommen aus dem gesamten Bundesgebiet und dem europäischen Ausland. Der hohe Standard der Arbeitssicherheit im Gerüstbau wurde bei einer Vorführung auf dem Betriebsgelände demonstriert, „denn wir sind für die Gesundheit unserer Mitarbeiter verantwortlich“, so Tom Nietiedt.

Aufgrund der guten Auftragslage würde der Betrieb gerne mehr junge Menschen ausbilden, jedoch werden trotz der guten Verdienstmöglichkeiten Ausbildungsberufe im Bauwesen nicht so nachgefragt.

Nordenhamer Wirtschaftsvertreter informieren sich über den Flugzeugbau

a350 produktion 450uDas Premium AEROTEC (PAG) Werk Nordenham ist weltweit der modernste Pro-duktionsstandort im Bereich der integrierten Schalenfertigung. Direkt an der Weser gelegen ist der Standort integraler Bestandteil der Region und schöpft täglich aus den in über 75 Jahren Flugzeugbau gesammelten Erfahrungen. Der Standort verfügt derzeit über eine Produktionsfläche von 600.000 m² und beschäftigt rund 3.100 Mit-arbeiter. Mit der Akquisition kompletter Sektionen für die Airbus Programme A350XWB und A330 ist dem Premium AEROTEC Werk in Nordenham der Schritt von der Schalenmontage zum Sektionsbau gelungen.

Rund 50 Vertreter aus der Nordenhamer Wirtschaft und den Banken, Behörden und Institutionen nahmen auf Einladung von Standortleiter Cord Siefken an der Veran-staltung aus der Reihe „Wirtschaft im Gespräch“ der städt. Wirtschaftsförderung bei Premium AEROTEC teil.

Jürgen B. Mayer, Leiter der Wirtschaftsförderung, begrüßte die Teilnehmer im Audi-torium des Technologiezentrum Nordenham und hob die Bedeutung des Flugzeug-werkes als Technologietreiber, Auftraggeber zahlreicher Betriebe sowie Arbeitgeber hervor: „Knapp jeder dritte in Nordenham gezählte Arbeitsplatz wird von PAG ange-boten“, berichtete Mayer.

a350 sektion 450uMit einer Präsentation informierte Cord Siefken über Premium AEROTEC mit seinen sechs Standorten. Im Mittelpunkt seiner Erläuterungen zum Werk Nordenham stan-den die Komponentenfertigung, die metallische Montage und die Produktion des A350 mit der Verarbeitung des Werkstoffs CFK. Neben seiner technologischen Kom-petenz, u.a. im Streckziehen, in der Klebtechnik oder bei Leichtbaumaterialien und Verbundwerkstoffen, muss sich das Werk in Zukunft auch zahlreichen Herausforde-rungen stellen: Der zunehmende Wettbewerbsdruck zwingt zur steten Weiterentwick-lung der Fertigungstechnologien und zu weiteren Anstrengungen in der Kostensen-kung. Die fortschreitende Digitalisierung und die wachsende Anzahl an Ruheständ-lern machen bei den Nordenhamer Flugzeugbauern besondere Anstrengungen in der Personalgewinnung und –qualifizierung erforderlich.

Vom Technologiezentrum aus hatten die Teilnehmer Gelegenheit, den in unmittelba-rer Nachbarschaft gelegenen Produktionsbereich des A350 besuchen. Bei einem ge-führten Rundgang durch die Produktionshallen wurde der Fertigungsprozess dieser Airbus-Baureihe erläutert.

 

Mittelstandsvertreter informieren sich über die Datenschutzgrundverordnung

Gemeinsame Infoveranstaltung von Wirtschaftsförderung und Kaufmannsgilde

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist nach einer zweijährigen Übergangsfrist seit Ende Mai 2018 europaweit in Kraft. Die Unternehmen müssen nunmehr noch sorgsamer mit den Informationen ihrer Kunden umgehen, sie umfassender informieren und Einwilligungen einholen. Zudem muss es Kunden ermöglicht werden, die Löschung ihrer Daten zu erwirken.

Bei vielen Unternehmen überwiegt zur DSGVO nach wie vor Skepsis, es herrscht Unkenntnis darüber, was wie umzusetzen und zu beachten ist. Es werden der Aufwand und Formalismus sowie die Sinnhaftigkeit der Verordnung grundsätzlich beklagt.

Für die städt. Wirtschaftsförderung Anlass genug, dieses brandaktuelle Thema aufzugreifen. Gemeinsam mit der Kaufmannsgilde Nordenham wurde ein anerkannter und durch die Medien bekannter Experte engagiert:

eu flagge 01Peter Leppelt von der praemandatum GmbH aus Hannover führte die rund 30 Teilnehmer aus Einzelhandel und Mittelstand in seinem Impulsvortrag unter dem Titel „DSGVO in echt – Was soll das eigentlich alles und wie geht man damit um“ plakativ und unterhaltsam in das Thema ein.

Ausgehend von den oft überraschenden Überwachungsmöglichkeiten durch Google, Facebook & Co. oder durch unsere modernen Kommunikationsgeräte sowie den Berechtigungen, die wir als deren Nutzer den sie bereitstellenden Unternehmen einräumen, hat Peter Leppelt den Teilnehmern die Notwendigkeit von Datenschutz und Datensicherheit und die erforderliche Sensibilität auf mehr Eigenverantwortung verdeutlicht.

Der Experte ging im Anschluss auf die allgemeinen Regelungen und Vorgaben der DSGVO sowie den praktischen Umgang im betrieblichen Alltag im Rahmen der zahlreichen Fragen der Teilnehmer ein. Bei lebhafter Diskussion wurde den Vertretern des Nordenhamer Mittelstands viel Unsicherheit im Umgang mit der DSGVO genommen und gleichzeitig für einen „Datenschutz mit Augenmaß“ im betrieblichen Alltag geworben.

Wirtschaftsvertreter erkunden die Bleihütte

WiG Bleihuette 01 450 uAusgestattet mit der erforderlichen Schutzkleidung und –ausrüstung machten sich die rund 50 Teilnehmer des Nordenhamer Wirtschaftstreffs in der Bleihütte auf eine Erkundungstour der besonderen Art: In geführten Kleingruppen wurde der Produktionsprozess von der Anlieferung der Bleierze an der Pieranlage und der Sekundärrohstoffe (maßgeblich alte aufbereitete Autobatterien), über den 1996 in Betrieb genommenen Badschmelzofen, der an-schließenden Raffination und der Schlackenreduktionsprozess jeweils vor Ort erläutert.

Für zahlreiche Vertreter aus den Nordenhamer Wirtschaft war dies der erste intensive Einblick in eine der größten Bleihütten Europas. Besonders beeindruckend waren auf dem ca. 22 ha großen Betriebsgelände die Komplexität der verschiedenen Anlagen und natürlich die Erläuterungen der diversen chemischen Prozesse bei den verschiedenen Verfahrensschritten der Bleierzeugung.

Vorab wurden die Teilnehmer der Veranstaltung aus der Reihe „Wirtschaft im Gespräch“ in der Lehrwerkstatt von dem neuen Geschäftsführer Matthias Compes und dem Technischen Direktor Dr. Ulrich Kerney der Bleihütte der Weser-Metall GmbH empfangen und in einem einführenden Vortrag die moderne Bleihütte vorgestellt.

WiG Bleihuette 02 450 uDie seit 1912 im Nordenhamer Ortsteil Friedrich-August-Hütte bestehende „Hütte am Meer“ gehörte über Jahrzehnte zur Preussag AG und heute zur international tätigen Recylex SA mit Sitz in Paris. In Nordenham werden von rund 300 Beschäftigten ca. 160.000 Jahrestonnen Blei für Starterbatterien für die Automobilindustrie und für technische Anwendungen sowie verschiedene Nebenprodukte produziert. Mit der in diesem Jahr erfolgten Inbetriebnahme eines Reduktionsofens wurden nicht nur 30 neue Arbeitsplätze geschaffen, sondern auch einen wichtigen Schritt zur Zukunftssicherung des Standortes unternommen.

WiG Bleihuette 03 450 u

Wirtschaftstreff im Kernkraftwerk Unterweser

kku 01 450 uInformationen zum sicheren Rückbau des Kernkraftwerkes Unterweser (KKU) standen im Mittelpunkt des ersten Wirtschaftstreffs der Nordenhamer Wirtschaftsförderung nach der Sommerpause.

Das im September 1978 in Betrieb genommene und im Frühjahr 2011 abgeschaltete Kernkraftwerk hielt in seiner Betriebszeit mit rund 305 Milliarden Kilowatt Stunden den Weltrekord in der erzeugten Strommenge.

Voraussetzung für den Rückbau, d.h. die sichere Demontage der nuklearen inneren Kraftwerksbereiche, war die behördliche Genehmigung, die im Februar 2018 erteilt wurde. Der Rückbau, der geplant für 13 Jahre angesetzt ist, erfolgt unter umfassenden Sicherheitsmaßnahmen für das beteiligte Personal und die Umwelt. Der Rückbau wird aber äußerlich nicht erkennbar sein, da im Wesentlichen zunächst die inneren Bereiche demontiert werden. Erst danach schließt sich der konventionelle Abriss der Gebäude an, der ca. 2 Jahre in Anspruch nehmen wird.

Der Kraftwerksleiter Gerd Reinstrom stellte den knapp 50 Teilnehmern der Veranstaltung aus der Reihe „Wirtschaft im Gespräch“ im Kommunikationszentrum des KKU in der Nachbargemeinde Stadland umfassend und anschaulich das Abbaukonzept vor. „In 2034 werden wir hier wieder eine grüne Wiese haben, sofern die konventionell genutzten anderen Gebäude keine Nachfolgenutzung finden“, so Gerd Reinstrom.

kku 02 450 uZuvor sind die Rückbaumassen der gesamten Anlage mit 675.000 t, davon ca. 193.000 t Materialien aus dem „inneren Bereich“, zu demontieren / zu entsorgen. Ca. 4.200 t schwach- und mittelradioaktive Abfälle werden solange im zusätzlich erforderlichen Zwischenlager LUnA auf dem KKU-Gelände verbleiben, bis ein Bundesendlager (Schacht Konrad) zur Verfügung steht.

Neben den auf den Rückbau im inneren Reaktor- und Kontrollbereich spezialisierten Fachfirmen sind in größerem Umfang auch Aufträge an die heimische Wirtschaft, insbesondere im Stahlbau, Baugewerbe und Baunebengewerke zu vergeben. In den kommenden 10 Jahren sind durchschnittlich rund 250 Mitarbeiter von Fremdfirmen auf dem KKU-Gelände mit dem Rückbau beschäftigt.

Im Anschluss an den Vortrag wurde die umfassende Gelegenheit zum Gedankenaustausch genutzt.

     
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    17. bis 20. August 2017

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    08. September 2017

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    08.bis 10. September 2017

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