Innenstadt wird weiter gefördert

20 Sieger der Quartiersinitiative Niedersachsen (QiN) ausgezeichnet

Sozialministerin Aygül Özkan: "Die Stärkung unserer Innenstädte ist eine Gemeinschaftsaufgabe"

HANNOVER/DUDERSTADT. Niedersachsens Sozial- und Bauministerin Aygül Özkan zeichnete heute in Duderstadt die 20 Siegerprojekte des Wettbewerbs Quartiersinitiative Niedersachsen 2010 (QiN) aus. „Die Stärkung unserer Innenstädte ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Land, Städten, Gemeinden und den Menschen, die vor Ort Verantwortung übernehmen und sich für ihr Quartier engagieren. Das sind die privaten Akteure, insbesondere auch die Immobilieninhaber, aber auch Geschäftsleute, Werbegemeinschaften und die Bewohner", sagte Ministerin Özkan bei der Siegerehrung im Historischen Rathaus. Die Quartiersinitiative trage zu einem Umdenkungsprozess bei. „Bürgerinnen und Bürger gestalten die Stadtentwicklung aktiv mit und wollen ihre eigenen Ideen, eigene Geldmittel und ehrenamtliches Engagement einbringen", so die Ministerin.

Die 20 Sieger der diesjährigen Quartiersinitiative Niedersachsen (QiN) wurden am 16.09.2010 von der Ministerin in Duderstadt ausgezeichnet.

Wie in den Vorjahren stellt das Land für QiN auch in 2010 eine Million Euro Fördermittel zur Verfügung. Die tatsächliche Fördersumme ist angesichts der privaten Investitionen und kommunalen Anteile noch weitaus höher. Das gesamte Projektvolumen hat für die 48 Projekte, die wir 2007 bis 2009 gefördert haben, weit mehr als 6 Millionen Euro umfasst. „Die Quartiersinitiative bietet vielfältige Möglichkeiten zur Förderung von innovativen Projekten in Städten und Gemeinden aller Größenordnungen - ideal für ein Flächenland wie Niedersachsen," betonte Ministerin Özkan.

In diesem Jahr wurden Projekte aus Ankum, Bad Bederkesa, Bardowick, Bohmte, Emden, Emsbühren, Göttingen, Helmstedt, Hildesheim, Leer, Nienburg/Weser, Nordenham, Osnabrück, Ostercappeln, Salzgitter, Seevetal, Springe, Wittingen, Wolfenbüttel und Wolfsburg ausgezeichnet. Sie erhalten vom Land einen Zuschuss in Höhe von bis zu 40 % der Projektkosten.

In keinem anderen Bundesland gibt es annähernd so viele Projekte, die auf der Idee des sogenannten „Business Improvement Districts" (BID) auf freiwilliger Basis umgesetzt werden.

Die Preisverleihung in Duderstadt fand im Rahmen des Kongresses „Innenstadt erhalten, entwickeln, beleben!" statt. Mitveranstalter des Kongress war die „Arbeitsgemeinschaft historische Fachwerkstädte". Rund 250 Vertreter der Quartiersgemeinschaften, Stadtentwickler und Architekten, aus Wirtschaft und Handel, aus der Landes- und Kommunalpolitik, Experten und Interessierte auch aus anderen Bundesländern nahmen am Kongress im Historischen Rathaus teil.

Copyright:  16.09.2010, Nds. Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit /und Integration

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