Meinung älterer Menschen ist gefragt
Meinung älterer Menschen ist gefragt
Runder Tisch Senioren hat Fragebogen erarbeitet – Immer mehr Nordenhamer sind im Rentenalter – Gewinne für Teilnehmer
Nordenham. Die Mitglieder des Runden Tisches Senioren wollen wissen, was Nordenhamer nach dem Berufsleben sich wünschen. Sie haben deshalb einen Fragebogen erarbeitet, um festzustellen, was Senioren von Nordenham halten. Von Ellen Reim
"Wir wollen wissen, was den Menschen gut gefällt und was nicht, was sie wollen und brauchen", sagt Uschi Wilkens, die im Rathaus für das Thema Bevölkerungsentwicklung zuständig ist. "Und wir erhoffen uns viele Anregungen."
"Leben und Wohnen für ältere Menschen in Nordenham" ist der Fragebogen betitelt. Es geht darin um Mobilität, die Wohnsituation, Wohnwünsche, die Infrastruktur in den Stadtteilen und Einkaufsmöglichkeiten.
Wissen möchte der Runde Tisch Senioren unter anderem, wie die Befragten ihre Wege im Alltag erledigen, ob sie zu Fuß gehen oder mit dem Bus fahren, zum Beispiel. Wie werden längere Strecken zurückgelegt und welche Verkehrsmittel werden überhaupt nicht genutzt?
Außerdem wird nachgefragt, welche Freizeiteinrichtungen besucht werden, von der Friedeburg über das Mehrgenerationenhaus bis zum Hallenbad. Eine Bewertung des eigenen Wohnumfeldes fehlt ebenfalls nicht. Außerdem ist Raum für Beschwerden und Anregungen.
| Runder Tisch Senioren Der Runde Tisch Senioren kommt seit Anfang des Jahres zusammen und befasst sich mit der Frage, wie die Lebensbedingungen in Nordenham gestaltet sein müssen, damit sich ältere Menschen ebenso wohlfühlen wie jüngere. Seine Mitglieder sind: Marlies Strauch (Senioren- und Behindertenbeirat), Christine Sassen-Schreiber (Kinderschutzbund), Lea Ahrens (Seniorenservicebüro), Olaf Loose (Sozialstation Nordenham-Butjadingen-Stadland), Renke Lüttke, Pastorin Bettina Roth (Esenshamm), Annemarie Hadeler (Sportverein Nordenham), Dr. Renate Gall (Kreisvolkshochschule), Birgit Bethge (Kulturbeirat) sowie Ordnungsamtsleiter Rudolf Müller, Gleichstellungbeauftragte Karin Windheim- Czichon und Uschi Wilkens von der Stadt Nordenham. |
30 Prozent älter als 60
Dass es für die Zukunft der Stadt wichtig ist, die Situation der Älteren genau zu kennen, belegen die Zahlen: Bereits jetzt sind rund 30 Prozent der Nordenhamer älter als 60 Jahre.
Dieser Anteil wird noch steigen. "Der Küstenbereich überaltert, junge Menschen ziehen häufig weg", erklärt Dr. Renate Gall die zu erwartende Bevölkerungsentwicklung.
Ergebnisse der Fragebogenaktion erwartet der Runde Tisch Senioren für den Herbst. Wer Fragen hat, kann sich an Uschi Wilkens im Rathaus werden ( 0 47 31/8 43 25, E-mail: uschi.wilkens(at)nordenham.de).
Copyright: Kreiszeitung Wesermarsch, 28.06.2011
| Ansprechpartner/in
Frau Wilkens Telefon: 04731 / 84-325 Downloads |







