Bald barrierefrei mit neuem Unterstand
Bald barrierefrei mit neuem Unterstand
Öffentlicher Personennahverkehr Sieben Bushaltestellen
Nordenham. Sieben Bushaltestellen in der Stadt sollen in diesem Jahr nachhaltig verbessert werden. Dafür hat sich der Wirtschaftsausschuss des Stadtrates ohne Diskussion einstimmig bei zwei Enthaltungen (CDU-Fraktion) ausgesprochen. Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf 78 100 Euro. Die Stadt muss nur 25 Prozent aufbringen. 75 Prozent der Kosten übernimmt der Zweckverband Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen (ZVBN) .
Der Zweckverband hat bereits den vorrangigen Handlungsbedarf an den sieben Nordenhamer Haltestellen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) anerkannt. Sie werden von den maßgeblichen Linien 401 und 408 sowie vor allem von 440 angefahren.
Im Linienverkehr sind die Verkehrsunternehmen hinsichtlich der Haltestellen nur dazu verpflichtet, für Haltestellenmast und Fahrplaninformation zu sorgen. Für alles andere sind die Kommunen zuständig.
Der Zuwendungsbescheid des ZVBN in Höhe von 58 575 Euro liegt der Stadtverwaltung bereits vor. Sofern nicht Gründungs- und Fundamentsarbeiten zusätzliche Aufwendungen erfordern, wird der Eigenanteil der Stadt nach bisherigem Kenntnisstand der Verwaltung 19 525 Euro betragen.
Im städtischen Haushalt 2010 sind finanzielle Mittel bereitgestellt. Die Verwaltung empfahl dem Ausschuss daher, für dieses Vorhaben zu stimmen.

Diese Haltestellen sollen verbessert werden:
- Siedlung Ellwürden (Fahrtrichtung Oldenburg),
- Glogauer Straße (Oldenburg),
- Schwarzer Weg/Martin-Pauls-Straße in Friedrich-August-Hütte (sowohl Fahrtrichtung Oldenburg als auch Fahrtrichtung Blexen),
- Laubenkolonie an der Bahnhofstraße (sowohl Fahrtrichtung Oldenburg als auch Fahrtrichtung Blexen) und
- Friedrich-August-Hütte (Schule, Fahrtrichtung Nordenham).
Wie dazu näher von Niels Ohlemacher, Bauingenieur beim Amt für Baumanagement der Stadt, am Freitag zu erfahren war, werden die sieben Bushaltestellen behindertengerecht gestaltet.
Alle bekommen einen neuen Glasunterstand als Wartehäuschen (wo vorhanden, wird der alte Unterstand komplett erneuert).
Die sieben Haltestellen werden mit so genannten Buskapp-Steinen ausgestattet, die etwas höher sind als normale Bordsteine und Barrierefreiheit beim Einsteigen in Niederflurbusse gewährleisten.
Die sieben Nordenhamer Haltestellen bekommen darüber hinaus Blindenleitstreifen in Form von geriffelten Betonplatten. Diese Betonsteinpflasterung ist ohne so genannte Fase, also ohne Kante, damit der Blindenstreifen ertastet werden kann.
Copyright: Nordwest Zeitung, 08.05.2010







