Menschen des Jahres 2009
Die Menschen des Jahres sind gefunden
Jury entscheidet sich für Renate Ammersken und Peter Dirichs – Soziales Engagement
Renate Ammersken ist im Mehrgenerationenhaus tätig, Peter Dirichs setzt sich für die Mali-Hilfe ein. Ihre Ehrung erfolgt an diesem Sonnabend beim Jahresempfang der NWZ.
von Norbert Hartfil
Nordenham - Die Jury hatte wahrlich keine leichte Aufgabe. Als es um die Frage ging, wer die Menschen des Jahres 2009 in Nordenham sind, standen 25 Kandidaten zur Wahl. Nach ausführlicher Beratung kamen die fünf Juroren unter dem Vorsitz von Bürgermeister Hans Francksen am Ende zu dem Ergebnis, dass Renate Ammersken und Peter Dirichs diese Auszeichnung erhalten sollen.
Mit der Ernennung zur Frau und zum Mann des Jahres werden in der gemeinsamen Aktion von NWZ und Oldenburgischer Landesbank die besonderen ehrenamtlichen Verdienste der beiden Nordenhamer gewürdigt.
Die Jurymitglieder waren sich darüber einig, dass Renate Ammersken als stille Helferin im Mehrgenerationenhaus der Caritas ein Vorbild für uneigennütziges Engagement im sozialen Bereich ist. Die 79-Jährige, die ungern im Rampenlicht steht und lieber hinter den Kulissen aktiv ist, gilt im Mehrgenerationenhaus als unverzichtbare Kraft.

Peter Dirichs hat nach Auffassung der Jury die Ehrung aufgrund seines langjährigen Engagements in der Mali-Hilfe verdient. Der 70-Jährige leitet im Eine-Welt-Verein die Arbeitsgruppe Nordenham/Kayes und hat in dieser Funktion schon mehrere Projekte in dem afrikanischen Land angeschoben.
Einigkeit herrschte in der Jury jedoch auch darüber, dass alle anderen vorgeschlagenen Kandidaten ebenfalls Außergewöhnliches geleistet haben. „Aber wir mussten uns ja entscheiden“, sagt Bürgermeister Hans Francksen, „das war nicht einfach.“ Neben ihm gehörten die Caritas-Kreisgeschäftsführerin Henriette Eichner, der Kreissportbund-Vorsitzende Wilfried Fugel, der OLB-Filialleiter Tammo Seltmann und der Leiter der NWZ -Redaktion Nordenham, Norbert Hartfil, zu der Jury. Die feierliche Ehrung findet an diesem Sonnabend bei einem Empfang mit geladenen Gästen im Güterschuppen des Theaters Fatale statt.
Die Vorschläge für die Menschen des Jahres hatten Leser eingereicht, wobei es für einige Kandidaten auch mehrfache Nennungen gab. Wer jetzt nicht gewählt wurde, hat im nächsten Jahr eine neue Chance. Denn die Aktion „Mensch des Jahres“ soll zu einer festen Einrichtung in Nordenham werden. NWZ und OLB wollen damit die Bedeutung des Ehrenamtes und der Nächstenhilfe hervorheben.







