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Stadt Nordenham

Zentrale

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... bürgernah und kompetent

Radfahren in Nordenham

Fahrradweg nordenham kleinPer Rad einmal "rundumzu"

Mit dem Fahrrad lässt sich Nordenham perfekt erkunden! Beginnend am Bahnhof lässt es sich vortrefflich über die sanierte Müllerstraße bis zum Erich-Lampe-Weg fahren. Dieser biegt hier rechts ab und bietet dem Radler bis Stollhamm ein gutes Geläuf. Hier verlief früher mal die Gleitstrasse der ehemaligen "Butjenter Bahn", heute können Radler ungestört vom Autoverkehr Richtung Butjadingen fahren. Immer Richtung Westen geht es zur Moorseer Mühle, einer restaurierten und voll funktionstüchtigen Galerie-Holländer-Windmühle mit angeschlossenem Mühlencafé. Unsere "Rundrum" -Tour führt dann ein kurzes Stück zurück auf dem ehemaligen Bahndamm bis zur Sarver Straße. Gemütlich kann man hier, links und rechts flankiert von Wiesen, auf denen schwarzbunte Kühe ihre Sommerfrische genießen, radeln, bis sich rechts der Anblick in die Coldewärfer Straße anbietet. Durch den Seepark, einem Gebiet mit geschützter Flora und Fauna, führt der Weg zur Burgstraße und rechts in den Sandiger Weg. Martin-Pauls-Straße und Lange Straße bringen die Fahrradfahrer zum Ortsteil Blexen mit seiner bekannten St.Hippolyt-Kirche. Über die Kirchstraße und Am Rhynschloot nach Westen können Radler den Außendeichweg nutzen, um einen tollen Blick auf die Bremerhavender Skyline zu erhaschen. Die Straße "Am Deich" führt schließlich Richtung Stadt. Durch den Ortsteil Einswarden geht es "An den Wurten" vorbei und über die Werfstraße wieder zur Martin-Pauls-Straße zurück.
Mit einem Schwenker in die Erzberger Straße und schließlich nach Süden über die Midgard- und Deichgräfenstraße endet die "Rundumzu" - Tour wieder vor dem Bahnhof.

 

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Per Pedes auf dem Ochsenpfad

Starten Sie auf eigene Faust einmal quer durch die Stadt: Auf dem „Nordenhamer Ochsenpfad“ (rot gekennzeichnet) begegnen Ihnen alte Kapitänshäuser, schöne Parks und Grünanlagen und die Reste der alten Gate, einem ehemaligen Nebenfluss der Weser. Der Rundweg beginnt am Union-Pier direkt an der Weser. Wenige hundert Meter nördlich wurden Mitte des 19. Jahrhunderts im großen Stil Ochsen nach England verschifft, die auf den saftigen Weiden der Wesermarsch aufgewachsen sind. Ihre Geschichte gibt díeser Tour ihren Namen.
Durch die Schulstraße und Lutherstraße geht es vorbei an gepflegten Villen auf die Bahnhofstraße. Über diesen Weg wurden auch die Ochsen nach Nordenham getrieben. Durch die Walther-Rathenau-Straße gelangen Spaziergänger an den Gateteichen vorbei zum Friedeburgpark. Gartenbaumeister Otto Hummitzsch hat die herrliche Grünanalage vor mehr als hundert Jahren angelegt. Über die Brunnenstraße und den Wehrdeich führt der Ochsenpfad zurück an den Gateteichen vorbei und folgt deren ehemaligen Verlauf bis zur Fußgängerzone. Ein kurzer Abstecher durch die Flaniermeile bringt den Wanderer zur Hafenstraße Richtung Deich. Von hier aus gibt es einen guten Blick auf die Hafenanlagen direkt an der Weser. Über die Deichgräfenstraße endet der Ochsenpfad schließlich direkt am Bahnhof. Auf der gesamten Strecke geben Hinweistafeln einen Überblick über das historische Nordenham.

Nordenham im Blick – Radtouren in der Wesermarsch

Die Wesermarsch ist das optimale Ziel für Radtouristen. Das „platte Land“ inmitten von Marschenland, Wiesen und der Nordseeküste bietet ein perfektes Ambiente, um beim Radfahren die Seele baumeln zu lassen. Zudem ist die wohltuende Nordseeluft und das angenehme Klima der Region ein ausschlaggebendes Argument dafür, seinen „Drahtesel“ aus der Garage zu holen und die Wesermarsch zu erkunden.

Viele abwechslungsreiche Radrouten stehen den Einheimischen und Gästen in der Region zur Verfügung. Das spezielle Aushängeschild der Wesermarsch ist die „Deutsche Sielroute“. Der 181 km lange Rundkurs durch das „platte Land“ führt durch die neun Gemeinden der Wesermarsch. Nordenham, Butjadingen, Stadland, Jade, Ovelgönne, Elsfleth, Berne, Lemwerder und Brake, alle geben der „Deutschen Sielroute“ ihren abwechslungsreichen Charme und zeigen die Vielfalt unseres Landkreises. Vorbei an den namensgebenden Sielen, die der Be- und Entwässerung dienen, macht die Radtour auch weniger geübten Radfahrern und Kindern das Fahren zu einem echten Vergnügen. Ohne Berg und Tal führt die Tour vorbei an urigen Mühlen, reetgedeckten Fachwerkhäusern und vielen Naturbeobachtungspunkten. Entlang der Nordsee, dem Jadebusen und der Weser haben die Besucher oft das Wasser im Blick, während Deichschäfereien, Museen, künstlerische Dorfkirchen, Schöpfwerke und vieles mehr darauf warten, entdeckt zu werden. Ein beliebter Zwischenstopp auf der Route ist eines der vielen Melkhüs, welche mit frischen Milchprodukten und regionalen Spezialitäten auf die Besucher warten.

Wer auf einen Tagesausflug aus ist, kommt in der Region auch nicht zu kurz. Die „Route rund um den Jadebusen“ ist ein konkretes Beispiel für viele tolle Radrouten. Der Kurs ist ein ca. 55 km langer Radweg von Wilhelmshaven nach Eckwarderhörne. Entlang des weltweit einzigartigen UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer erwarten die Besucher ein großartiges Naturschauspiel, geologische Phänomene sowie seltene Tier- und Pflanzenarten. Die Landschafts- und Kulturgeschichte dieser vielfältigen Region reicht von Deichen, Wattenmeer sowie Küsten- und Naturschutzgebieten bis hin zu Industrie- und Hafenstädten.

Drei Kurzrouten

Eine Besonderheit dieses Rundwegs ist die saisonabhängige Fährfahrt von Wilhelmshaven nach Eckwarderhörne bzw. umgekehrt. Auf drei Kurzrouten durch die Wesermarsch entdecken die Besucher die typische regionale Baukultur. Das wechselvolle Leben der Marschregion spiegelt sich in der Architektur niederdeutscher Hallenhäuser, Ankerbalkenscheunen und herrschaftlicher Landsitze wieder. Wasser, Moor und Marsch haben die Menschen und ihre Baukultur geprägt.

Auf der „Wurtenroute“ in der Gemeinde Butjadingen lernen die Besucher die Ortsnamen der nördlichen Wesermarsch kennen. Fedderwardersiel, Langwarden und Ruhwarden – immer wieder begegnet man der Bezeichnung „warden“, eine Ableitung des Wortes Wurten. All diese Dörfer sind ursprünglich Wurtendörfer. Schon vom Weiten sind die aufgeschütteten Wurten in der ansonsten flachen Landschaft zu sehen.

Im Herzen der Wesermarsch entlang der „Moorhufenroute“ (Elsfleth) können die Besucher die Welt der Moorbauern kennenlernen und viele ihrer Hofanlagen sehen. Mit relativ kleinen Grundstücken von oft nicht mehr als 20 bis 50 Metern Breite, reihen sich die Höfe aneinander. Nach hinten reichen ihre Ländereien allerdings bis zu acht Kilometer in das Landesinnere. Die Schwierigkeit der Moorbauern bestand darin, dass sie Stich für Stich das hinter ihren Höfen liegende Moor kultivieren mussten. Heute treffen Radfahrer auf sehenswerte Baudenkmäler. Weiße Fachwerkhäuser, Ziegelmauern und Reetdachhäuser sind nur einige Beispiele.

Die Flussroute

Auf der „Flussroute“ in der südlichen Wesermarsch erwarten die Besucher viele dicht an dicht gelegene Dörfer. Eng gedrängt stehen die kleinen Reetdachhäuser in gemütlichen Orten wie Warfleth, Weserdeich und Ganspe (Gemeinde Berne). In der Nähe von Hunte und Weser haben die Siedler früher ihre Häuser gebaut, um die Flüsse als Nahrungsquelle und Handelsweg zu nutzen.

Die Wesermarsch bietet eine breite Palette an Radrouten mit unterschiedlichen Längen und vielfältigem Inhalt. Ob Kurztrip, Tagestour oder mehrtägige Rundfahrt, für jeden ist das Richtige dabei! Weitere Informationen gibt es in der Geschäftsstelle von Nordenham Marketing & Touristik e.V.

 

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